Spantenbau

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Nach der Erklärung der flachen Methode für einen Modellbahn „Unterbau auf eine Platte“, gibt es auch noch den offenen Rahmenbau aus Spanten.
Wie man in Teil 1 und Teil 2 lesen konnte,  gibt es verschiedene Möglichkeiten um eine Unterkonstuktion mit einer Platte für die Modellbahn zu bauen. Wo eine Platte sehr einfach zu bauen ist und auch schnell aufgebaut werden kann, soll man auch die Nachteile bemerken: das Gewicht und die Möglichkeit, Gleise unter Berge o.ä. zu erreichen. Dazu ist der Aufbau mit Spanten sehr gut geeignet. Da Bilder mehr sagen als tausend Wörter, eine kurze Erklärung, was da gemeint ist:
Man baut eine offene Rahmenkonstruktion mit Brettern, die Kreuzweise mit einander verbunden sind:

 

Die Kreuzverbindung macht man mit einer Halbholzverbindung, damit eine stabile Konstruktion entsteht:

Nur an die Stellen, wo Gleise liegen sollen, legt man Holzstreifen hin:



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Vor allem das Sägen der Holstreifen für die Gleise erscheint anfangs vielleicht schwierig, aber ein guter Tipp ist, den ganze Gleisplan zuerst mit Kartonstreifen herzustellen und diese dann als Schablone zu benutzen, um die endgültige Version aus Holz her zu stellen:
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Da die endgültigen Streifen schön dünn sind, kann man die ganz leicht biegen, damit man Rampen o.ä. ohne schwierige Konstruktionen herstellen kann:

Was zum Schluss da ist, ist eine schöne leichte Konstruktion, die von unten sehr gut zu erreichen ist.


In den offenen Raum baut man mit Tuch und Fliegengitter einen leichten und dünnen Untergrund, der sehr fliesend verlaufen kann, wodurch zu eckige Stellen vermieden werden. Da die Grundplatte nicht existiert und alles mit Streifen zusammengebaut ist, ist die Resonanz zwischen Gleis und Unterbau minimal, so dass es auch von der Geräuschdämmung her ein gutes Resultat ist.
Ein Nachteil dieser Methode ist m.E. die (doch schon) große Menge Arbeit und die Erfahrung, die man in Holzbearbeitung haben sollte. Die flache Methode nimmt viel weniger Zeit in Anspruch und geht einfacher und schneller. Hat man genügend Zeit und ist man fähig in der Holzverarbeitung? Dann ist es sicher eine Überlegung wert, ob man nicht dieses bevorzugt, da die  Gewichtersparnis und das einfachere bauen von Bergen ein riesenvorteil der „Etagen-Bauweise“ ist